Verhandlung gegen unrechtmässiges und brutales Vorgehen der Polizei bei der Räumung des besetzten Hauses am 16.04.2009

Unsere Klage gegen das unrechtmäßige, zum Teil gesetzwidrige und brutale Vorgehen der Polizei am 16.04.2009 bei der Räumung des Besetzten Hauses auf dem ehemaligen Topf&Söhne-Gelände in Erfurt kommt am 26. Mai 2011, 10.30 Uhr, vor dem Verwaltungsgericht Weimar zur Verhandlung.

Im Vorfeld zu der Verhandlung findet am Montag, den 23. Mai 2011, 11.00 Uhr ein Pressegespräch mit den KlägerInnen im Radio Frei, Gotthardstraße 21 in Erfurt statt.

Wir wollen noch einmal ganz deutlich klar machen, dass wir uns gegen diese Art der Vorgehensweise der Polizei wehren und dass die Repression vom 16.4.2009 nicht einfach in Vergessenheit gerät. Wir wollen diese vom Staat verübte Gewalt nicht akzeptieren. Wir haben nichts falsch gemacht, als wir uns, wie viele Andere auch, für den Erhalt des Besetzen Hauses Erfurt eingesetzt haben.

Wir denken, dass wir mit einem erfolgreichen Verfahren deutlich die Wahrscheinlichkeit dafür verringern können, dass zukünftige Polizeieinsätze so skandalös ablaufen wie der bei der Räumung.

Wir hoffen auf eine breite Unterstützung aller ebenfalls vom damaligen Polizeieinsatz Betroffenen und aller, denen das Besetze Haus am Herzen lag und die sich weiter mit viel Kraft, Geduld und Engagement für ein solches Objekt in Erfurt einsetzen.